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    Thema: Massenentlassungen stattt Klimawandel


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    Von Nobxxxx
    3618 Beiträge bisher bisher

    Massenentlassungen stattt Klimawandel


    Klimawandel in der Wirtschaft: Warum wir freitags bald ganz andere Demos sehen

    Gastbeitrag von Marc Friedrich und Matthias Weik Massenentlassungen statt Klimawandel: Warum wir freitags bald ganz andere Demos sehen 09.07.2019 | 09:48
    Matthias Weik und Marc Friedrich haben mit ihrem Buch Der Crash ist die Lösung einen Beststeller gelandet
    Christian Staehle, Asperg Marc Friedrich (l.) und Matthias Weik haben mit ihrem Buch "Der Crash ist die Lösung" einen Beststeller gelandet

    FOCUS-Online-Experte Marc Friedrich
    FOCUS-Online-Experte Matthias Weik

    Immer mehr Unternehmen entlassen ihre Angestellten: Viele von ihnen werden nie wieder einen Job finden. E-Autos kommen nicht auf die Straße – weil uns die Infrastruktur fehlt. Doch statt über Strukturprobleme reden wir nur über das Klima: Diese Debatte ist eine gefährliche Blase der Großstädte.
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    Alle reden über das Klima und die Jugend geht auf die Straße. Doch keiner spricht über das Wirtschaftsklima. Niemand geht gegen die vollkommen irrsinnige Notenbankpolitik der Europäischen Zentralbank auf die Straße, die Zombieländer und schwach aufgestellte Unternehmen um jeden Preis am Leben hält.

    Warum demonstriert niemand dagegen, dass nachweislich 648 Milliarden Euro an Zinsen dem deutschen Sparer entgangen sind?
    Warum demonstriert niemand dagegen, dass mittlerweile 25 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland im Niedriglohnsektor tätig sind und folglich gegen die kommende Altersarmut?
    Warum demonstriert niemand dagegen, dass wir mit die höchste Steuer- und Abgabenlast weltweit haben?

    Stattdessen: Einerseits werden weitere Erhöhungen der Abgaben für uns Bürger gefordert, anderseits spricht aber keiner von Steuersenkungen.

    Über die Autoren

    Marc Friedrich und Matthias Weik sind studierte Ökonomen. Sie halten Vorträge und schreiben Bücher ("Der Crash ist die Lösung"). Außerdem bieten sie als Honorarberater Beratung zur Vermögenssicherung an.

    Rezession kommt – und zwar knallhart

    Unser Land steht vor einer wesentlich gewaltigeren Krise, welche offenkundig keiner erkennt beziehungsweise wahrhaben möchte: Rezession. Die fetten Jahre des Exportweltmeisters Deutschland sind endgültig vorbei. Der saisonbereinigte und reale Auftragseingang der deutschen Industrie sank im Mai 2019 um 8,6 Prozent zum Vorjahresmonat! Es geht im Vergleich zum Vorjahresmonat den zehnten Monat in Folge abwärts!

    querschuesse.de


    Erste Unternehmen kündigen Entlassungen an und viele werden folgen. Die Deutsche Bank wird 18.000 Stellen abbauen, BASF 6000. Auch Bayer , Siemens und Thyssen haben bereits mit massiven Stellenstreichungen begonnen oder entsprechende Pläne angekündigt. Bei Ford sind allein in Köln 3800 Jobs

    Kurzarbeit, Abfindungen, Entlassungen, Arbeitslosigkeit und explodierende Sozialkosten werden bald die Schlagworte in den Medien sein und keiner wird mehr über Fachkräftemangel, geschweige denn von Klimawandel sprechen.
    Automobilindustrie stürzt ab

    Mittlerweile sieht es in Deutschlands Schlüsselindustrie rabenschwarz aus. Die PKW-Produktion sank im Juni 2019 um sage und schreibe 24,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In den ersten sechs Monaten 2019 ist ein Minus von 12,5 Prozent zu verzeichnen. Bereits 2018 war die Produktion um 9,4 Prozent zum Vorjahr eingebrochen!

    Nun sprechen alle von Elektromobilität – doch keiner hat einen Plan, wie diese in großem Stil umgesetzt werden soll. Zweifellos kann man sich in den Großstädten unseres Landes dank öffentlichen Nahverkehrs zumeist adäquat auch ohne Auto fortbewegen. Jedoch leben nicht alle Bürger in Berlin Prenzlauer Berg, sondern auch auf dem Land und dort sind die Distanzen etwas größer und es gibt zumeist keine Alternative zum Auto.

    Zum Thema: IW-Ökonom erklärt - Stellenabbau droht: "Die goldene Dekade deutscher Autobauer ist vorbei"
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    Diese Erkenntnis scheint sich jedoch in der politischen Filterblase der städtischen Ballungsräume nicht durchzusetzen. Sollte das Thema Elektromobilität genauso dilettantisch wie die so genannte Energiewende – Deutschland hat nach Dänemark die zweithöchsten Strompreise in Europa – umgesetzt werden, dann gute Nacht Deutschland.
    Kampf gegen das Auto geht weiter

    Dennoch geht der Kampf gegen das Automobil und insbesondere gegen große und hochpreisige Automobile, also in dem Bereich, in dem Deutschland global führend ist, unvermindert weiter. Exakt mit diesen Fahrzeugen verdienen jedoch Audi, BMW und Daimler ihr Geld – und eben nicht mit Klein- und Mittelklassewagen. Wenn wir tatsächlich unsere Fahrzeugindustrie – welche 21 Prozent unseres BIP ausmacht – weiter zerstören, dann müssen die Konsequenzen daraus jedem bewusst sein.

    Ein kleiner Blick auf den Länderfinanzausgleich ist hierbei durchaus hilfreich. Im Länderfinanzausgleich sind im vergangenen Jahr Rekordsummen geflossen. Bayern zahlte mit 6,67 Milliarden Euro den bislang höchsten Betrag, gefolgt von Baden-Württemberg mit knapp 3,1 Milliarden Euro. Berlin bekam mit gut 4,4 Milliarden Euro unter den Empfängerländern die höchste Summe. Wie würde denn beispielsweise Berlin dastehen, und wie wäre die Stimmung im Epizentrum der realitätsfernen Politik, wenn der Geldfluss aus Baden-Württemberg und Bayern nicht mehr fließt?
    Deutschland hat den Anschluss schon verpasst

    Fakt ist: Der Klimawandel kommt – und zwar zuallererst in der Wirtschaft. Deutschland hat in puncto Digitalisierung den Anschluss an das 21. Jahrhundert bereits verpasst, und dies wird sich in Kürze bitter rächen. Dennoch ruht man sich auf den Lorbeeren und dem Geld aus Wirtschaftsbereichen aus, die momentan in die Knie gehen. Gleichzeitig werden weiterhin großzügig Steuergelder an die EU und den Rest der Welt verteilt.

    Beispielsweise hat Deutschland allein China, ein Land, das selbst beispielsweise massiv in Afrika investiert, im Jahr 2017 mit 630 Millionen Euro „gefördert“. Jedem muss klar sein: Wir haben den Wohlstand nicht ewig gepachtet. Dennoch verspielt die Politik unseres Landes fahrlässig unseren Wohlstand auf Kosten einer pervertierten Wohlstandsdiskussion. Der kommende Klimawandel in der Konjunktur wird alle irrelevanten Scheindebatten im Keim ersticken.
    Bald werden wir freitags ganz andere Demonstrationen erleben

    Diese hitzigen Diskussionen, diese Hysterie erinnern an die berühmte spätrömische Dekadenz. Und sie sind ein warnendes Vorzeichen für den Absturz: Für viele, die heute demonstrieren, wird es morgen in Deutschland keine Arbeitsplätze geben.

    Sobald sich das wirtschaftliche Klima gravierend ändert und immer mehr Menschen ohne Arbeit und ohne Zukunftsperspektive auf der Straße stehen, werden wir freitags ganz andere Demonstrationen erleben.


    Mal zum Nachdenken........

    10.07.2019 um 0:18 Profil eMail an Nobby62Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von Redxxxxxx
    339 Beiträge bisher bisher

    re: Massenentlassungen stattt Klimawandel



    Vor allem auch, wenn man selbst immer auf einer Angabe von Quellen und Nachweisen beharrt - auch wenn dies nur einen ungeschickten Versuch der Diskreditierung unliebsamer Beiträge darstellen mag!



    10.07.2019 um 10:31 Profil eMail an RedDragonEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von Nobxxxx
    3618 Beiträge bisher bisher

    re: Massenentlassungen stattt Klimawandel

    Ups total übersehen.....

    Quellenangabe Focus Online






    10.07.2019 um 11:08 Profil eMail an Nobby62Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von tabxxxxxxx
    1224 Beiträge bisher bisher

    re: Massenentlassungen stattt Klimawandel




    Wer sich über den Scheiß wie " Quellenangabe " aufregt, hat den Text nicht gelesen.

    10.07.2019 um 11:19 Profil eMail an tab_BerlinEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von Redxxxxxx
    339 Beiträge bisher bisher

    re: Massenentlassungen stattt Klimawandel



    Ist das generell deine Meinung? Oder nur, wo es dir ins Zeug passt?
    😉

    10.07.2019 um 11:27 Profil eMail an RedDragonEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von tabxxxxxxx
    1224 Beiträge bisher bisher

    re: Massenentlassungen stattt Klimawandel




    Vor**lem prinzipiell das, was aus deiner Feder stammt.

    10.07.2019 um 12:28 Profil eMail an tab_BerlinEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von Nobxxxx
    3618 Beiträge bisher bisher

    re: Massenentlassungen stattt Klimawandel

    @ Willi. Da kann ich Dir nur zustimmen.

    DieDummen sind.........natürlich nicht die “Chefs“.

    10.07.2019 um 15:02 Profil eMail an Nobby62Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von Redxxxxxx
    339 Beiträge bisher bisher

    re: Massenentlassungen stattt Klimawandel



    Sehr gute zusammengefasst. Ich würde gerne öfter Beiträge in dieser Klarheit von dir lesen!

    10.07.2019 um 15:21 Profil eMail an RedDragonEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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