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    Thema: Ich bin nicht immer Online, ich habe auch ein reales Leben!


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    Von Monxxxxx
    122 Beiträge bisher bisher

    Ich bin nicht immer Online, ich habe auch ein reales Leben!

    Ich glaube, jeder hat diesen Satz, meist mit entrüsteter Inbrunst der Überzeugung, in und auf Börsen zur Anbahnung zwischenmenschlicher Kontakte schon mehrmals gelesen. Ich gebe Gelesenem meist eine vermutete Betonung und höre diesen überzeugt überlegenen Unterton, der mir mitteilen soll, dass Mann oder Frau diese Präsenz auf einer Plattform gar nicht nötig hat, ein abwechslungsreiches und erfülltes "a***oges" Leben sein Eigen nennt und dies hier nur tut, weil die sich erklärende Person in der Gruppe nicht zu sehr als besseres und mir überlegenes Wesen auffallen möchte, um den anderen viel verzweifelteren Homo ludens digitalis auch noch die viel wertvolleren Freuden, der aus permanentem physischem Vollkontakt bestehenden Lebensphilosophie erklären zu müssen. Warum sagt er/sie mir das? Was ist daran so verwerflich zuzugeben, dass unser Leben in den meisten Fällen, ohne die digitale Ebene kaum oder nur mit großen Erschwernissen lebbar wäre? Von den jetzt aktuellen Erfordernissen des gesunden Überlebens mal gar nicht gesprochen. Mich beschäftigt viel mehr, ob wir in der Geschwindigkeit der digitalen Entwicklung überhaupt gesund, evolutionär sinnvoll anpassungsfähig und mit den nötigen Schutzmechanismen gegen geistige Verödung, Verblödung und Verrohung ausgerüstet sind? Wie gute Sitten, Denk-, Bildungs-, Konflikt-, und Diskussionsfähigkeit immer schneller schmelzen, hat was vom Tempo der Klimaerwärmung... Ich glaube, unser Problem ist nicht die, arrogant und mit gekräuselter Nase proklamierte Fähigkeit, sich dem Kunstlicht und den schmeichelnden, kräftigenden Worten des Bildschirms zu entziehen, die Tür zu öffnen und das Licht der Realität zu betrachten und zu genießen, sondern die beiden Welten so zu verknüpfen, dass wir erkennen, wann diese uns helfen, und wann sie uns schaden oder zumindest nicht helfen oder guttun. Auch wenn es filmisch ein wenig überspitzt ist, ist der Film "Surrogates" mit Bruce Willis ein in Bilder umgesetzter Hinweis darauf, in welche (falsche) Richtung wir laufen, wenn wir der digitalen Welt erlauben zu viele Filter auf unser reales leben zu legen, uns der eigenen Unzulänglichkeit und Selbstwahrnehmung entziehen, weil uns der Hang und Drang nach überlegener Selbstzufriedenheit und populistischer Perfektion gerne und viel zu leicht nachgeben. Jetzt werden natürlich viele und mit Recht sagen und fragen, warum ich das schreibe und dass ich ja leicht posaunen habe, da ich den Vorteil habe attraktiv, charmant, eloquent und mit überragender Universalbildung gesegnet zu sein. Dazu noch ein erfülltes Leben als gelassener Wirklichbesserwisser auf meinem heiligen Berg des Altersstarrsinns führe. Doch ohne verunsicherte, lebensscheue und -unerfahrene Gefolgsleute, die dankbar an meinen Lippen hängen und mich als wärmenden Fixstern ihres eintönigen Lebens sehen, würde es mir ja auch deutlich weniger Spaß machen. (c) Monolith Hamburg 10/2020

    23.10.2020 um 11:04 Profil Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von Monxxxxx
    122 Beiträge bisher bisher

    re: Ich bin nicht immer Online, ich habe auch ein reales Leben!

    Moin Weibsvolk und Jungs mit Testosteronimpendanz. So saß ich denn heute morgen in meinem Bette, den von meinem Kätzchen kredenzte Kaffee in der einen, das Mobile in der anderen und dachte mir: Stellt sich eine mit Möpsen vor, wird in überwiegender Höflichkeit ihr Name getanzt, macht das ein Bube, dann kriegt der aber mal so richtig auf die... Was ist da verkehrt, wenn Rapper Jo und Scully selber erst mal ihren Namen tanzen, in der Hoffnung wiederum einen mopslastigen Tanzpartner zu finden? Dass es hier testikelatorisch Überkompensierte mit Allbefruchtungsphantasien gibt, kann ich völlig verstehen, in wüsten Träumen bin ich von dieser kopulativen Weltherrschaft auch immer noch beseelt. Doch bekommt ihr Frauen dabei wirklich diesen unbändigen Drang, sich und den Pöbloiden alles mögliche vom Leib zu reißen, oder bewirkt es nicht eher ein trockenes Mikroklima? Ich weiß: "Aber du, selber, dann lies es doch nicht, kannst ja gehen, Mann wird ja wohl noch seine Meinung sagen können, du bist eh ein Schisser, du willst doch nur krampfhaft witzig sein, du schreibst viel mehr, ...viel schlimmeres..., viel blöderes... u.s.w., u.s.f." Ja, stimmt alles, doch durch meine natürliche Überlegenheit habe ich schließlich einen Auftrag, M

    26.10.2020 um 9:08 Profil Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von tanxxx
    115 Beiträge bisher bisher

    re: Ich bin nicht immer Online, ich habe auch ein reales Leben!

    Um gleich mal den wichtigsten Punkt anzusprechen: kopulative Weltherrschaft. Wenn einer, dann sicher du, aber ich fürchte, auch 28 Sekunden (Oder waren es gar nur 20?) mit ein paar Milliarden Weibsvölkerinnen multipliziert, übersteigt den durchschnittlichen Kopulationsfähigkeitszeitraum normaler Humanoiden. Und an den Abrieb mag man gar nicht denken.

    26.10.2020 um 9:31 Profil Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von tanxxx
    115 Beiträge bisher bisher

    re: Ich bin nicht immer Online, ich habe auch ein reales Leben!

    Hm. Einstellig. Dann müsste ich neu kalkulieren. Und was den Abrieb anbelangt: Der Schmirgel* ist immer und überall. *Nein, das ist keine Figur aus "Der Herr der Ringe"

    26.10.2020 um 10:19 Profil Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von Quixxxx
    1253 Beiträge bisher bisher

    re: Ich bin nicht immer Online, ich habe auch ein reales Leben!

    Aber wenn dann bitte so, das ich des nicht sehe.

    26.10.2020 um 15:21 Profil Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von Monxxxxx
    122 Beiträge bisher bisher

    re: Ich bin nicht immer Online, ich habe auch ein reales Leben!

    Moin Frau Go, Moin Frau Kanone. 2 Dinge: 1.Frau Go, bei hochwertigem Werkzeugstahl reibt sich nix ab! 2. Kanonegöre, Du gehst in Deiner kindlichen Boshaftigkeit davon aus, dass Willi mich mit meiner expressionistischen Namensdarbietung meint, doch 1. hat er das schon im Vorstellungsstuhlkreis des Pus**club Flamingodash gesehen und da 2. seine Artikulation immer eher lückenhaft ist, vermute ich, dass er Frau Go meint, was 3. bedeuten würde, dass Du nicht so böse zu alten Frauen sein solltest. M

    26.10.2020 um 16:06 Profil Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
    Von tanxxx
    115 Beiträge bisher bisher

    re: Ich bin nicht immer Online, ich habe auch ein reales Leben!

    Obwohl ich sagen muss, dass meinen Namen zu tanzen ja wirklich Sinn ergäbe. Aber kann ich jetzt nicht, da ich mit meinem Gedanken noch beim Stahl bin. Und dem (wahrscheinlich externen) Hebewerk dafür.

    26.10.2020 um 20:08 Profil Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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